InstaDetox ist kein Produkt aus einer Marketingabteilung. Es ist aus einem Problem entstanden, das wir selbst hatten, und aus der Überzeugung, dass unsere Aufmerksamkeit uns gehören sollte und nicht denen, die sie verkaufen.
Wir sind ein kleines Software-Unternehmen ohne große Gewinne oder Investoren im Rücken. Und wir hatten dasselbe Problem wie die meisten Menschen, die wir kennen: Das Handy war ständig in der Hand, ohne dass wir es bewusst aus der Hosentasche gezogen hätten. Abende verschwanden in Feeds. Der Vorsatz, „nur kurz nachzuschauen", hielt nur bis zum ersten Reality-TV-Meme oder Tanz-Reel.
Das Unangenehme daran: Wir sind erwachsene Menschen, wir wussten es besser, und es half trotzdem nichts. Gute Vorsätze verlieren gegen ein System, das unter KI-Einsatz darauf optimiert wurde, genau diese Vorsätze zu unterlaufen.
Also haben wir uns selbst ein Werkzeug gebaut. Zuerst war InstaDetox nichts weiter als ein DIY-Projekt auf unseren eigenen Telefonen: Farbe raus, ein kurzer Moment vor dem Öffnen. Es hat bei uns spürbar funktioniert. Nach zwei Wochen war unsere Bildschirmzeit deeeuuutlich geringer als noch vor Nutzung des Graufilters. Und weil das so war, wollten wir es nicht für uns behalten. Genau deshalb liegt die App heute im Play Store.
Wir sind kritisch gegenüber der Richtung, in die sich unser digitaler Alltag entwickelt. Die großen Plattformen verdienen nicht daran, dass es uns gut geht, sondern daran, dass wir Zeit auf ihnen verbringen. Und je mehr Lebenszeit wir ihnen schenken, und je mehr Werbung wir konsumieren, desto reicher werden sie.
Das hat Folgen, die über verlorene Stunden hinausgehen: Inhalte, die polarisieren, werden bevorzugt ausgespielt. Meinungen verengen sich. Und die Entscheidung darüber, womit wir unsere Zeit verbringen, verschiebt sich unmerklich weg von uns. Hin zu einem Algorithmus, den niemand von uns gewählt hat.
Eine kleine App kann nicht den Fluss der Zeit und diesen Mega-Trend aufhalten. Aber sie kann dem Individuum die Entscheidungsgewalt über die eigene Lebenszeit zurückgeben. Das ist unsere Hoffnung, unsere Mission.
Uns geht es nicht darum, dass Menschen weniger am Handy sind. Es geht darum, wofür die Zeit stattdessen da ist:
Wir würden uns ehrlich freuen, wenn InstaDetox auch Menschen hilft, denen der bewusste Umgang mit dem Handy besonders schwerfällt, etwa weil sie mit ADHS leben oder unter Neurodivergenz leiden. Das ist unsere Hoffnung, ein Versprechen können wir aber nicht geben. InstaDetox ist ein Werkzeug für den Alltag, keine Therapie und kein medizinisches Produkt. Welche Apps du entfärbst, entscheidest du dabei völlig frei, ob Social Media, Shopping oder etwas ganz anderes.
InstaDetox wird als Abonnement verkauft. Eigentlich wollten wir ein Einmalkauf-Produkt daraus machen, aber das verpflichtet uns zu jahrzehntelangem technischem Support, den wir bei sich ständig verändernden Android-Systemen nicht garantieren können. Mit den geringen Abo-Kosten möchten wir möglichst vielen Personen Zugang zu unserer App ermöglichen, müssen aber gleichzeitig die Kosten für technischen Support, Website, Weiterentwicklung der App und unternehmerische Bürokratie decken.
Wichtig ist uns, woran wir verdienen. Unsere Einnahmequelle ist die App selbst, kein Tracking, keine Werbung, keine Vermarktung von Nutzungsdaten. Das ist nicht nur eine Haltung, sondern auch eine Frage der Unabhängigkeit: Wer sein Geld mit Screentime verdient, muss irgendwann Screentime erzeugen. Und das wollen wir eben nicht. Wir würden uns freuen, wenn du in ein paar Wochen oder Monaten auf deine Screentime-Auswertung schaust und sie dir nicht mehr peinlich ist, sondern du stolz darauf bist.
Das ist der Punkt, an dem wir am meisten Vertrauen einfordern. Also erklären wir ihn so genau wie möglich.
InstaDetox braucht einen Bedienungshilfe-Dienst. Das klingt nach viel, und das ist es auch: Android vergibt diese Berechtigung nicht leichtfertig. Die App benötigt sie aus genau einem Grund: sie muss wissen, welche App gerade im Vordergrund ist. Nur so kann der Graufilter im richtigen Moment einschalten und die Atempause im richtigen Moment erscheinen.
Was die App dabei nicht tut:
Alles, was InstaDetox über deine Nutzung weiß, wird auf deinem Gerät berechnet und bleibt dort. Es verlässt dein Telefon nur dann, wenn du uns selbst eine Nachricht schreibst und deine Nutzungs- und Einstellungsdaten ausdrücklich anhängst: freiwillig, vorher einsehbar und jederzeit abwählbar.
Diese Daten helfen uns auf zwei Arten. Erstens können wir dich bei technischen Problemen gezielt unterstützen, wenn wir deine App-Konfiguration kennen. Zweitens würden wir gerne sehen, ob InstaDetox tatsächlich einen reduzierenden Effekt auf deine Screentime hat. Wenn du uns die Kerndaten deiner Auswertung mitschickst, freuen wir uns sehr. Und wenn du sie lieber für dich behältst, ist das genauso in Ordnung.
Für die Auswertung trennen wir die Daten vom Absenderbezug, sodass sie keiner Person mehr zugeordnet werden können. Deine Nachricht samt Anhang löschen wir, sobald dein Anliegen erledigt ist, spätestens aber 90 Tage nach Eingang. Eine Löschung kannst du jederzeit auch früher verlangen. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Für uns ist die Datensicherheit unserer Nutzerinnen und Nutzer keine Kür. Sie ist ein Sakrament und ein Grundpfeiler, an dem wir nicht rütteln.
Hinter InstaDetox stecken wir, die Shortcut IT GmbH, ein kleines Unternehmen aus der Region Hannover. Geschäftsführer ist Stephan, von dessen Telefon die allererste Version stammt.
Die vollständigen Angaben zum Unternehmen (Anschrift, Registereintrag und Umsatzsteuer-ID) findest du im Impressum.
Schreib uns. Wir lesen jede Nachricht und antworten bei Problemen, bei Fragen, bei Verbesserungsvorschlägen und auch dann, wenn dir etwas an der App nicht passt.
instadetox-support@shortcut-it.com
Konkrete Fragen zur Bedienung beantwortet meistens schon die Hilfe & häufige Fragen.
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